Lithium-Lebenszyklus

SQM hat sich dem Umweltschutz verpflichtet und arbeitet an Produktionsprozessen nach strikten nationalen und internationalen Standards. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist das Erfassen der Auswirkungen der Lithiumproduktion auf die Umwelt, auf die benachbarten Gemeinden und die Betriebsgelände. Dies geschieht per Lebenszyklusanalyse, ein Instrument des Umweltmanagements. Damit lassen sich Umweltauswirkungen, die durch einen Prozess oder ein Produkt während seines gesamten Lebenszyklus entstehen, objektiv, methodisch, systematisch und wissenschaftlich analysieren.

Ein wichtiger Messfaktor ist der CO2-Fußabdruck des Unternehmens und seiner Produkte. Bei Lithium wird der Prozess nach anerkannten und anspruchsvollen internationalen Standards überwacht. Gegenwärtig erfassen wir drei Messgrößen: Energie- und Wasserverbrauch sowie CO2-Emissionen. Die Ergebnisse einer Ökobilanz von Afry werden dazu genutzt, verschiedene Prozesse in den eigenen Betrieben zu entwickeln und darüber ggf. verschiedene Stakeholder zu informieren. Die Bilanz wurden nach den LCA-Normen ISO 14040 und 14044 errechnet.

Die Ökobilanz ist ein Instrument, mit dem sich die Energie-, Wasserverbrauchs- und CO2-Werte definieren lassen, um die Emissionen des Betriebs und den Lebenszyklus des Produkts zu kontrollieren und anzupassen. Mit dieser Methode können z. B. die Emissionen bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und Kathodenmaterialien berechnet werden. The following passage is not recommended for publication: Eine weitere Stärke besteht in der Reputation, da es sich um ein US-amerikanisches Labor handelt, das vom Energieministerium abhängig ist und die Informationen, die aus seinen Studien hervorgehen, unterstützt und glaubwürdig macht.

ENERGIEVERBRAUCH

Der Lithiumproduktionsprozess von SQM hat den im Vergleich zur Lithiumproduktion aus Spodumen geringsten Energieverbrauch. Im Jahr 2018 stammte jeweils etwa die Hälfte der weltweiten Lithiumproduktion aus Sole, wie bei SQM Lithium, bzw. aus Spodumen.

Nach der von AFRY für SQM erstellten Ökobilanz ist der Wasser-Fußabdruck bei der Lithiumproduktion aus Sole deutlich geringer als bei der aus australischem Gestein (Spodumen) in China. So benötigt SQM etwa 22,5 Liter Wasser pro Kilogramm Lithiumcarbonat für den gesamten Prozess (ohne Wasserverbrauch der zugelieferten Produkte; door-to-door). Der Wasserverbrauch von SQM (cradle-to-customer) wurde nach ISO 14040 und 14044 berechnet.

2018 wurde das weltweit verbrauchte Lithiumcarbonat und -hydroxid jeweils etwa zur Hälfte aus Sole bzw. Spodumen hergestellt. Nach unserer Einschätzung stammte jedoch nur rund ein Drittel der dabei erzeugten CO1-Emissionen aus der Produktion aus Sole. Das bedeutet, dass Lithium von SQM einen der geringsten CO3-Fußabdrücke der Welt hat.

* Afry SQM-Studie (Weltdaten 2018). Der Vergleich wurde mit australischem Spodumeno durchgeführt, das in China verfeinert wurde.

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